Tschüss Dachterrasse mit super Ausblick, wir müssen weiter nach Süden bis nach Himare.

Die Küstenstrasse führt uns erstmal an schönen Stränden entlang, aber den Strand mit dem tollen Typen auf der Schaukel gibt es nur in Orikum.

Um zu den bekannten Stränden wie Himare und Sarande zu kommen, muss man durchs Gebirge fahren, eine Passstraße mit zum Teil 10% Steigung. Unsere Karre ächzt im 1. Gang um die Kurven und teilweise drehen die Reifen durch, beim ersten schönen Aussichtspunkt hoffen wir jetzt wiederum auf die Bremsentauglichkeit unseres Wagens.



In einer Kehre steht ein LKW mit der Motorhaube an der Leitplanke und blockiert eine Fahrbahn. Seine Bremsen haben es nicht geschafft und die Autos zirkulieren um ihn herum.
Ach übrigens Rock am Ring ist out, heutzutage geht man aufs Kala Festival, in einer Location, die sich schwer übertrumpfen lässt. Auf dem Weg dorthin wissen wir noch nichts von unserem Glück, doch auf dem Pfad in den Canyon wummern uns die Elektrobeats unüberhörbar entgegen.


Marcus nennt es Elektrobeat-Hiking und die Schlucht wirkt völlig surreal mit ihrem Skywalk im Technosound.


Je nach Lautstärke kann man dann auch gut abschätzen wie weit das Ziel noch ist. Wir scheinen schon recht nah zu sein.



Und da prankt auch schon der Kala Schriftzug und plötzlich sind wir mittendrin…im Canyon, das Festival kostet Eintritt und den sparen wir uns und nehmen den Flussbettweg.



Ich bin zu fertig, um ins Wasser zu gehen und den kleinen braunen Quallen im Wasser auszuweichen. Bei 28 Grad wandern war mir heute irgendwie zu anstrengend.

Den Weg zurück schaffen wir in der Hälfte der Zeit und nehmen Himare ins Visier. Ein schönes Küstenstädtchen mit schöner Promenade, aber davon berichte ich morgen.
