One day in Bangkok 16.11.2018

Ich werde von den tobenden Kindern auf dem Hotelgang wach und ärgere mich, dass sie um diese Zeit so einen Lärm machen und weiß eigentlich gar nicht wieviel Uhr wir haben. Nach dem Blick auf die Uhr ändere ich meine Meinung und bin ihnen dankbar…es ist 9 Uhr. Marcus schläft noch tief und fest, aber ich wecke ihn trotzdem.

Unser Frühstsück beginnt mit Reis und gedünstetem Gemüse, es gibt aber auch Toast und Müsli. Beim Essen haben wir genug Zeit unsere Route durch Bangkok zu planen.Fluss

Ale erstes nehmen wir das Touriboot zu Wat Arun, der 74 m hoher Tempelturm ist reichlich mit Mosaiken und Reliefs verziert. Wat ArunWat arun2Wenn man in Thailand ist, darf man sich weder vor schwitzenden Menschen noch vor Körpernähe ekeln, denn beides gehört hier einfach dazu. Dicht gedrängt wartet man in Schlangen auf die Fähre zum liegenden Buddha, den jeder gesehen haben muss. Wat Po ist so extrem besucht, dass man den Buddha kaum auf ein Foto bekommt. buddhaDas liegt aber vor allem daran, dass die jüngere Generation nicht nur mit ihrem Handy das perfekte Selfie schießt, sondern gleichzeit die am Selfiestick ausgefahrende, arme Gopro anschreit, die in dem Menschengewusele das Kommando „gopro-take a picture“ erst beim zweiten Anschreien versteht.touribuddha

 

Für die schönste Hornhaut der Welt interessieren sich dafür weniger Touristen, prima die Füße des Buddha`s bekomme ich ohne Köperkontakt zu fremden Menschen drauf.hornhaut

Weiter geht`s zum Royal Grand Palace, dieser ist an Tourimassen nicht zu überbieten- an Eintrittspreisen allerdings auch nicht. Wir sparen uns dieses Highlight und machen uns auf den Weg zur Giant Swing SwingDie ehemals verrückte Schaukel hat zuviele Todesopfer beim Rital „Schwing am Seil, um mit dem Mund einen Sack Geld in größer Höhe zu erfassen“, gefordert. Deswegen wurde sie verboten. Wir stehen also nur noch vor einer Reproduktion.  Ein wenig weiter ist man schon beim Wat Saket und den steigen wir  hinauf. golden Mount

Die 318 Stufen haben sich nicht nur wegen der Kuppel, sondern auch wegen der 360 Grad Sicht auf Bangkok gelohnt. Mount von weitKuppelVorbei am Demokratie Monument tauchen wir in die Touristenstraße schlechthin ein: khoa San RoadKhoa San Road:ist bunt, aber doch sehr einladend, das Bangkok- Mekka für die Rucksacktouristen. Marcus wird von den Werbeleuten für Maßgeschneiderte Anzüge als Pole erkannt; “ dzien dobry“ schallt es zu ihm herüber. Die Begrüßung kontert Marcus sofort :“Sehe ich aus wie ein Pole?“, der Werbemann entschuldigt sich mit den Worten „alles gut“ und ich denke nur, ich hätte Marcus auch mit „dzien dobry“ an seiner Stelle angesprochen.

Es gibt so viele Boote, dass es schwer wird sich für das Richtige zu entscheiden. Das lustigste und billigste ist das Speedboot. Hier muss man sich allerdinsg auf den Drill einlassen, zweimal Pfeiffen mit der Trillerpfeife heißt “ fertig machen“, einmal „von Board hüpfen“. Für ca. 40 cents -15 Baht kann man diesem Spekatkel beiwohnen und bekommt umsonst auch noch vom Steg die Flüstertüte zu hören, dass man im Boot mehr aufrücken soll- wir verstehen kein Thai-aber das schon, allein vom Tonfall her. Mit der Gopro dabei zu filmen ist richtig waghalsig, denn das Boot rammt fast den Steg, um schnell wieder weg zu sein.

Wir sind in Chinatown, Chinatownich habe so viel geschwitzt, dass es Zeit ist meinen Elektrolythaushalt wieder aufzufüllen, am besten geht das meiner Meinung nach mit Bier. Im „seven eleven“ muss ich fast weinen, denn es ist noch vor 17 Uhr und ich muss mein Bier zurück in den Kühlschrank stellen. Marcus macht wegen der Sperrfrist lustige Sprüche „kein Bier vor 5, das  weiß doch jeder“ und macht selber dann ein wenig später im Lumpini Park schlapp. Lumpipark

Der Park erinnert ein wenig an den Central Park in New York mit Lauftstrecken und Fahrradrouten ( ich war noch nie da- kenne aber jede Folge von Sex and the City). Als die Musik aufgedreht wird und alle beim Zumba mitmachen, machen wir uns mit der Skyrail auf den Weg zum Hotel.

Nach einer kurzen Dusch- und Poolpause, schmeißen wir uns wieder ins Gewühl und entern den Foodcenter: merke, umso billiger die Essplätze-alles aus Plastik und Selbstbedinung-um so günstiger und köstlicher das Essen. Man muss keine Sprache können, man zeigt einfach auf das Bild auf der Karte, was man haben möchte- und es wird in der winzigen Garküche frisch gekocht-und es wird köstlich sein.foodcorner

Die Amis am Nebentisch ärgern sich ein bisschen über unsere bessere Wahl- zwei Essen mit zwei Riesenbier für 7 Euro.  foodWir sehen uns bestimmt wieder im Food Center.

 

 

 

 

 


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