29. November Xpujil-Mahahual

Wir stehen vor der Entscheidung, Ruinen oder Strand. Marcus fällt die Entscheidung leicht, auf Steine hat er keine Lust mehr. Also fahren wir rund 300 km zum Küstenort Mahahual. Auf der Strecke sehe ich ein Hinweisschild, das einen Badeort anzeigt. Solche Badestelle sind im Landesinneren aber meistens Cenoten, in Palmera ist die Badestelle ein Naturschwimmbecken, gespeist von einer frischen Quelle. Auch ein besonderes Erlebnis.Mahahual liegt ein bisschen im Nirgendwo,denn man muss 60 km schnurstracks von der Hauptverkehrsroute zur Küste fahren. Aber der Ort wird stark frequentiert, denn dort können riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.Alles ist hier auf die USA Besucher eingestellt, sämtliche Preise in Dollar. Ich stelle am Strand schon mal klar, dass ich kein Gringo bin (ein verhasster Amerikaner) und schon wird man freundlich. „Ah Alemania, bueno.!“ Wir bekommen doch in der Tat noch ein tolles Zimmer mit Balkon und direktem Meerblick zu einem guten Preis. Wo ist der Haken? Wir gehen erstmal baden und kehren dann ins Zimmer zurück.Und als ich auf dem Bett sitze, bekomme ich den Haken unüberhörbar zu spüren. Mein Bett hüpft, denn unten im Hotel/Beachbar drehen sie die Boxen bis zum Anschlag auf. So große Lautsprecher kenne ich sonst nur aus Diskos.Wir hoffen, dass das gleich nicht mehr der Fall ist. Um 21 Uhr betreten wir wieder das Hotel und uns fliegen die Ohren weg. Nach kurzer Diskussion mit dem Chef, bekommen wir unser Geld zurück und werden in ein einfaches Hotel verfrachtet. Nun ja, mal sehen wie die Nacht wird, hier ist es auf jeden Fall ruhig.


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